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Flaschen-Stäubling

Foto: Uwe Schmietainski
Foto: Uwe Schmietainski

Der Flaschen-Stäubling (Lycoperdon perlatum), oft auch Flaschenbovist genannt, ist einer der häufigsten Stäublinge in Europa. Er wächst vorwiegend in Laub- und Nadelwäldern und ist von Juni bis November zu finden. Der Pilz hat einen 3 bis 10 cm hohen, birnen- bis flaschenförmigen Fruchtkörper mit einem deutlich ausgebildeten Stiel. Junge Exemplare sind weiß und fest, später verfärbt sich der Pilz creme- bis gelbbräunlich. Wenn der Pilz reif ist, reißt er an der Spitze auf, sodass die Sporen bei Berührung als Wolke ausgestoßen werden – für Kinder ist das bei einem Waldspaziergang oft ein großer Spaß. Der Geschmack und Geruch sind mild bis angenehm würzig. Der Flaschen-Stäubling gilt als essbar, solange das Innere noch weiß und fest ist. Zusätzlich wird dem Pilz in der Volksmedizin und Homöopathie eine wundheilende Wirkung nachgesagt. Beim Sammeln sollte man auf genaue Bestimmung achten, um Verwechslungen mit giftigen Pilzen zu vermeiden.