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Hyazinthe

Foto: Lothar Czakan
Foto: Lothar Czakan

Die Hyazinthe (Hyacinthus) ist eine früh blühende Zwiebelpflanze aus dem östlichen Mittelmeerraum, deren heutige Gartensorten überwiegend aus der Wildart Hyacinthus orientalis hervorgegangen sind. Sie sind in allen Teilen, besonders in der Zwiebel, gering giftig.

Die Bedeutung der Hyazinthe geht auf einen griechischen Mythos zurück: Der Gott Apollon soll aus dem Blut des schönen Jünglings Hyakinthos die Blume erschaffen haben, weshalb sie für Liebe, Vergänglichkeit, Erinnerung und die Hoffnung auf Wiedergeburt steht. Als einer der ersten kräftig duftenden Frühjahrsblüher symbolisiert sie heute außerdem Neubeginn, Lebensfreude und das Wiedererwachen der Natur.

In der Blumensprache wird die Hyazinthe mit Schönheit, Zufriedenheit und Zuneigung, aber auch mit Stolz und Macht verbunden; historisch galt sie wegen ihrer Seltenheit zeitweise als Statussymbol. Im christlichen und persischen Brauchtum steht sie außerdem für Liebe, Glück, Klugheit, Ausdauer und spielt eine feste Rolle beim persischen Neujahrsfest Nowruz („neuer Tag“), das zum Frühlingsbeginn gefeiert wird.