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Feuersalamander

Foto: Uwe Schmietainski
Foto: Uwe Schmietainski

Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) ist ein heimlicher Star unserer Wälder: schwarz glänzend, leuchtend gelb gefleckt und mit 14 bis 20 cm einer der größten heimischen Schwanzlurche. Er liebt feuchte Laubmischwälder mit kühlen Quellbächen, denn seine Larven wachsen in sauberem, kaltem Wasser heran, das sie sicher durch ihre erste Lebensphase bringt. 

Dies macht ihn jedoch empfindlich, wenn Bäche begradigt, Lebensräume zerschnitten oder Gewässer verschmutzt werden. Dazu kommen Straßenverkehr, Klimawandel und der tödliche Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans, der besonders Salamander-Populationen stark bedroht. Der Feuersalamander ist also nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch ein Warnsignal dafür, wie gesund unsere Wald- und Bachlandschaften sind. 

Das Hautsekret (Salamandrin) des Feuersalamanders ist für Menschen zwar giftig, jedoch besteht in der Regel keine Gefahr. Es brennt meist nur leicht auf unserer Haut. Gefährlich wird es erst, wenn das Gift in offene Wunden, an die Augen oder auf andere Schleimhäute gelangt. 

In der Initiative „Ein Herz für Feuersalamander“ bündeln Vertreter der „Initiative Lebenswertes Strohgäu“, des örtlichen NABU sowie engagierte Bürger ihre Kräfte, um die Feuersalamander im Räuschelbachtal zu erhalten. Mehr Informationen dazu finden Sie unter  https://www.nabu-schwieberdingen-hemmingen.de/projekte/ein-herz-f%C3%BCr-feuersalamander.