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Rosenkäfer

Foto: Manfred Lendle
Foto: Manfred Lendle

Der Rosenkäfer (Cetonia aurata) ist so etwas wie der glänzende „Sportwagen“ unter den Käfern – metallisch grün schimmernd, manchmal golden oder kupfern, je nach Lichteinfall. Trotz seines eleganten Aussehens ist er ein überraschend effizienter Flieger: Anders als viele Käfer klappt er seine Flügel nicht vollständig aus, sondern nutzt spezielle seitliche Öffnungen in den Flügeldecken, um direkt abzuheben. Das spart Zeit und macht ihn erstaunlich wendig in der Luft.

Seine Vorliebe für Blüten hat ihm seinen Namen eingebracht, doch er ist kein reiner „Rosenspezialist“ – er ernährt sich vor allem von Pollen, Nektar und weichen Pflanzenteilen. Damit trägt er nebenbei zur Bestäubung bei. Die Larven hingegen leben verborgen im Boden oder in verrottendem Holz und sind wichtige Zersetzer: Sie verwandeln organisches Material in nährstoffreichen Humus. 

Der Hobbygärtner kann diese dicken, weißen Engerlinge in seinem Komposthaufen entdecken. Er sollte sie dort belassen, denn sie sind nützlich und wie der Käfer geschützt.